Unter der Leitung von Ulrike Damm wurde das Kunstmuseum Baden in Solingen zum »Museum der Verfolgten Künste« umgestaltet. Von der Neukonzeption über die Entwicklung von drei Sonderausstellungen bis hin zur Eröffnung wurde das Projekt mit ihrem Team konzipiert und realisiert.
Was im Museum Baden ins kollektive Gedächtnis zurückgeholt wird, ist in dieser Dichte und Dramaturgie ohne Vorbild: Die vergessenen Zeugen des zwanzigsten Jahrhunderts finden Aufnahme in einem Haus, in dem die Erinnerung an sie weiterlebt.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.04.2008
Es ist ein fast rhizomatischer Erinnerungsraum im »Museum Baden«, das von nun an den Namen »Museum der verfolgten Künste« tragen wird. Die materialreichen Schaukästen zu Künstlern wie Mascha Kaléko, Else Lasker-Schüler, Hugo Sonnenschein oder Georg K. Glaser korrespondieren untereinander und schaffen Querverbindungen zwischen den verschiedenen Zeiten und ihren ideologischen Verheerungen.
Stern, 03.04.2008
|